Pflanzversuch Berufsschule

Workshop torffrei gärtnern

Workshop torffrei gärtnern in der Biogärtnerei Christian Herb

200 Tomatensorten torffrei

Biogärtner Christian Herb mit 200 torffreien Tomatensorten

torffreie Erde jetzt auch im 20l-Sack

Allgäuer torffreie Erde jetzt auch im 20l-Sack

torffreie Blumen- und Pflanzerde

Torffrei Gärtnern

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Berufsschüler starten Pflanzversuch mit torffreier Blumenerde

Die angehenden Gärtnerinnen und Gärtner an den Beruflichen Schulen Kempten III unternehmen in dieser Saison einen Pflanzversuch mit der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde. Dabei pflanzen sie die Hälfte der Jungpflanzen in die torffreie Erde der Allgäuer Moorallianz, die andere Hälfte in ein herkömmliches Substrat.

 

 

 

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Kempten geht voran: Stadtgärtnerei minimiert Torfverbrauch

Die Stadt Kempten geht mit gutem Beispiel voran: die verwendeten Blumen- und Pflanzerden sind soweit wie möglich torffrei bzw. zumindest torfreduziert. Bei jedem innerörtlichen Beet und jeder Bepflanzung, Pflanztrog und Grünfläche schauen die Gärtner der Stadt genau hin, wie sie möglichst wenig Torf verwenden können.

 

 

Workshop torffrei gärtnern - Gemüse und Kräuter im Blumenkasten

Was beim Gärtnern mit torffreier Blumenerde zu beachten ist, zeigte ein Workshop in der Bio-Gärtnerei Christian Herb. Die Workshop-Teilnehmer setzten unterschiedliche Gemüse- und Kräuterpflanzen mit torffreier Blumenerde in ein Pflanzgefäß. Gärtnermeister Christian Herb bot dabei seine Hilfe an und gab nützliche Tipps zur Pflege und zum Gießen.

Der Workshop wurde vom Umweltamt der Stadt Kempten unterstützt.

 

 

 

Aktion "Pflanzenpracht auch ohne Torf" - Bio-Gärtnerei Herb

Am 3. Mai 2014 war Tag der offenen Tür in der Bio-Gärtnerei Christian Herb in Kempten. Mit dem Tag der offenen Tür startete in der Gärtnerei die Aktion „Pflanzenpracht auch ohne Torf“. Bio-Gärtner Christian Herb präsentierte den ganzen Monat über Balkonblumen, Gartenkräuter und Sommergemüse (z.B. 200 unterschiedliche Tomatensorten) in torffreier Blumen- und Pflanzerde.

 

 

Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde jetzt auch im 20l-Sack

Torffrei gärtnern liegt voll im Trend: Die ungebrochen hohe Nachfrage nach der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde der Allgäuer Moorallianz ist eindeutiger Beleg dafür. Seit dieser Saison gibt es die Erde auch im praktischen 20-Liter-Sack. Näheres erfahren Sie in der Pressemitteilung unter dem nebenstehenden Link, auch die neu überarbeitete Händlerliste finden Sie rechts. 

 

 

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Warum torffreie Blumenerde?

Wer für Garten und Blumenkästen Erde benötigt, findet in Garten-, Bau- und Supermärkten eine große Auswahl an Produkten. Die meisten dieser Produkte enthalten hohe Anteile an Torf, der aus Mooren entnommen wird. Dafür werden Moore entwässert. Torf wächst zwar nach, allerdings dauert es ungefähr 1000 Jahre, damit ein 1m mächtiger Torfkörper entsteht. Beim Abbau werden dagegen in wenigen Jahren mehrere Meter dicke Torfschichten abgebaut und riesige Mengen an Kohlendioxid (CO2) entweicht. In Deutschland schwanken die Abbaumengen wetterbedingt von Jahr zu Jahr. So wurden beispielsweise 2008 4,5 Millionen Kubikmeter Torf abgebaut, 2015 3,1 Millionen m³. Die Schwankungen werden jedoch auf europäischer Ebene meist ausgeglichen, sodass europaweit jährlich etwa 68 Millionen m³ Torf abgebaut werden. Da in Deutschland bereits große Teile der Torfvorkommen abgebaut sind oder inzwischen aus Natur- und Klimaschutzgründen keine weiteren Abbaugenehmigungen erteilt werden, muss verstärkt Torf importiert werden.

Weitere Argumente für torffreie Blumenerde finden Sie in der Übersicht rechts.

 

 

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Alternative zu Torf

Früher wurde der Torf aus der Not heraus zum Heizen abgebaut, heute wird er wegen seiner Eigenschaft, Wasser zu speichern, als Gartenerde und Blumensubstrat im großen Stil abgebaut – nicht direkt vor unserer Haustüre, sondern in Norddeutschland und den fernen baltischen und russischen Hochmooren. Wie kann man ein so weltweit brisantes Thema wie den Klimawandel ernst nehmen aber nur an den Moorschutz in der Region denken?  
Jeder von uns kann etwas zum Moor- und Klimaschutz beitragen, indem er auf Torf in Gartenerden verzichtet und auf die Alternativen wie Komposterden zurückgreift. Ein wesentlicher Bestandteil torffreier Blumenerden ist das Kompostmaterial. Dieses sowie Rindenkompost, Rindenhumus, Holzhäcksel und Holzfasern, die ebenfalls für torffreie Blumenerde nötig sind, werden aus regionalen Abfallstoffen wie Gartenkompost oder Landschaftspflegematerial gewonnen. So unterstützt torffreie Blumenerde auch die regionale Kreislaufwirtschaft.

Machen auch Sie mit und achten Sie beim Einkauf auf torffreie Substrate. Wo Sie die finden, sehen Sie in der Liste rechts.

 

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Ohne Torf geht es auch

Torf hat ideale Eigenschaften als Pflanzensubstrat. Das Material ist locker, leicht durchwurzelbar, kann viel Wasser speichern, hat genügend Luftporen und enthält keine Unkrautsamen. 
Jedoch haben auch torffreie Ersatzsubstrate aus hochwertigen Rohstoffen vergleichbare Eigenschaften und Qualitätsmerkmale vorzuweisen. Das zeigen u.a. aktuelle Untersuchungen der Staatlichen Versuchsanstalt für Gartenbau in Weihenstephan: diese zeigen, dass es möglich ist, in torffreien Substraten vergleichbare Pflanzenqualitäten zu kultivieren wie in herkömmlichen Torf-Substraten. Die Grundbevorratung sowie die während der Kultur frei werdenden Nährstoffe sollten jedoch substratabhängig bei der Nachdüngung berücksichtigt werden.